Ein Hoch auf die Farbe!
Es macht uns viel Spaß, fröhliche Keramik herzustellen, die das Leben jeden Tag etwas bunter werden lässt.
Egal ob eine sonnengelbe Müslischale den Morgen erhellt, ein grasgrüner Becher den Kaffee versüßt oder ein nachtblauer Teller den Abend beschließt, es gibt für jede Tageszeit ein Lieblingsstück bei uns.
In liebevoller Handarbeit wird jedes einzelne Teil unserer Produktpalette gefertigt.
Lassen Sie uns dazu beitragen, Ihren Tag ein bisschen bunter werden zu lassen und Alltagsgegenstände zu schaffen, die Sie mit einem verspielten Augenzwinkern begleiten.
Petra Prüssing |
| *17.05.1968 | |  |
| 1984 | Mittlere Reife |
| 1985-1988 | Ausbildung zur Keramikerin, Gesellenprüfung, Landessiegerin Hessen |
| 1990-1991 | Weiterbildung an der Kassler Werkakademie für Gestaltung / Abschluß zur geprüften Gestalterin im Handwerk |
| 1993 | Meisterprüfung im Keramikerhandwerk |
| 1993-1996 | Weiterbildung zur staatl. Geprüften Keramikgestalterin am Keramischen Zentrum Höhr-Grenzhausen; Schwerpunkt: Industrieproduktgestaltung |
| Oktober 1999 | Gründung der Fa. Farbton / Morschen |
| 2001 | Anerkennung zur freischaffenden Künstlerin |
| 2003 | Umzug in neue Werkstatträumlichkeiten Waldstrasse 17, 34326 Morschen / Heina |
| 2003 | Eheschließung mit Michael Schumann |
| April 2009 | Geburt unserer Tochter Karlotta |
Michael Schumann |
| *19.05.1962 | |  |
| 1978 | Mittlere Reife |
| 1980-1992 | Soldat auf Zeit, Hauptfeldwebel der Reserve |
| 1992-1994 | Ausbildung zum Hotelkaufmann |
| 1994 – 1997 | eigenes Hotel in der Türkei, parallel dazu Ausbildung zum Tauchlehrer. |
| Oktober 1999 | Gründung der Fa. Farbton zusammen mit Petra Prüssing |
Ein Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre:
1999, der Startschuss für die erste eigene Werkstatt in Morschen und die offizielle Gründung der Firma Farbton, zusammen mit meinem Mann Michael Schumann.
Eine alte Schreinerwerkstatt, mit Holzofen und großen, vielen, zugigen Fenstern beherbergte meine bunten Ideen, ich war glücklich in meinen ersten eigenen Werkstattwänden, auch wenn die Wintermonate kalt und ungemütlich waren. Die Salz und Pfefferstreuer, welche mir den Anfang so erleichterten, machte mir Freude und es fielen mir immer neue Variationen dieses Alltagsgegenstandes ein, Streuer als Mensch-ärgere-dich-nicht-Figur, als fahrbares Auto, Flugzeug , Eisenbahn, Schiff, lauter verspielte, neue Ideen, die aber alle nach dem gleichen, strengen Formenprinzip und der klaren Farbigkeit konzipiert waren.
Die Spielfiguren zeigten sich als Verkaufsschlager und ich nahm diese zum Anlass ein Geschirr zu entwickeln. Wieder klare Formensprache, mit kleinen spielerischen Akzenten.
Es entwickelte sich ein rundes System, welches vielseitig zu erweitern war. Das Spiel der Farben traf den Zeitgeist und ein junges Publikum, welches satt war, von der oft so tristen und langweiligen Töpferware.
Der Vertrieb der Produkte lief über Handwerker und Töpfermärkte. Bei den Veranstaltern musste man sich Anfang des Jahres bewerben, mit Zeugnissen, Lebenslauf und Photos der Produkte, nach positivem Jurybeschluss wurden die Bewerber eingeladen.
Unsere ersten Töpfermärkte begannen. In vielen Städten stellte ich mit einer Reihe von Kollegen, die Tische mit bunten Markschirmen auf und bot mein Sortiment an ausgefallenen Streuern an. Der Startschuss für viele, viele Märkte, die darauf noch folgen sollten.
Im Laufe der Zeit begann ich Sonderanfertigungen mit ins Programm zu nehmen, Kinderteller mit aufgelegtem, buntem Namenszug waren die ersten individuellen Anfertigungen.
Bis zum Jahr 2003, ist das Programm stetig gewachsen. Die Nachfrage war größer als die Produktionsgeschwindigkeit. Kein Wunder, bei einem Werkstattbetrieb mit nur zwei Personen. Mein Mann war und ist hauptsächlich für den kaufmännischen Teil zuständig, nimmt mir unliebsame Büroarbeit ab und ließ mir damit viel Freiheit für meine Ideen und deren Umsetzung. In diesen Jahren kamen auch die ersten helfenden Hände in die Werkstatt, sprich erste Mitarbeiter, die mir teilweise bis heute noch tatkräftig zur Seite stehen.
Sommer 2003, dann der Umzug in die eigene Werkstatt in Heina. Dieses Jahr gab es eine weitere Neuerung, wir entschlossen uns den Vertriebsweg zu erweitern und den Einkauf unserer Keramik auch per Internet zu ermöglichen. Damals für einen Handwerksbetrieb noch ungewöhnlich, entwickelte ein befreundeter Informatiker eine eigene Homepage mit direkter Bestellmöglichkeit für uns. Aller Anfang ist schwer. Damals war die Hemmschwelle im Internet und das Misstrauen anonym einzukaufen noch erheblich.
Die Zeiten haben sich geändert.
2009, nun sind wir in der Gegenwart angekommen. Längst hat sich die bunte Keramik etabliert, die Anzahl der Produkte und Dekore haben sich vervielfältigt und der Bereich der Sonderanfertigungen hat einen festen Anteil in unserem Werkstatt-Alltag. Kinderteller, Türschilder, Geburten- und Hochzeitsteller gehören zwischenzeitlich zum festen Programm. Begegnet man uns heute und fragt nach der Entstehungsgeschichte von Farbton, kann man viel erklären und analysieren, warum unser Geschäft trotz der in Deutschland miserablen, wirtschaftlichen Situation, seine ersten zehn Jahre als Erfolgsgeschichte bezeichnen kann.
Wahrscheinlich ist der wichtigste Grund, dass wir mit großer Leistungsbereitschaft und Leichtigkeit ans Werk gegangen sind und dem immer wiederkehrenden Spiel aus Form und Farbe nicht widerstehen konnten. Natürlich auch die nötige Portion Glück, den Zeitgeist gerade getroffen und eine Nische im Angebotsdschungel gefunden zu haben.
Es war natürlich nicht immer leicht. Sie können sich sicher vorstellen, dass, wenn man auf einem Markt im strömenden Regen steht und auf Kunden wartet, es manchmal schwer fällt, noch zu lächeln und freundlich zu sein. Aber wie in jedem Beruf gibt es auch hier die Schattenseiten. Das Gegenteil dazu sind Veranstaltungen mit Sonnenschein, netten Kunden, die uns mit einem guten Gefühl zurücklassen, dass wir den Alltag, mit unseren Produkten ein bisschen bunter werden lassen.
Zwischenzeitlich sind wir mit zwei Verkaufsteams unterwegs und bieten unsere Ware, an vielen Wochenenden des Jahres im In- und Ausland an. Der Internetshop ist zwischenzeitlich zu einem soliden Standbein geworden und nicht mehr weg zu denken. Unser Laden im entlegenen Heina wird immer mehr Anlaufstelle auch von Kunden, die auch einen weiteren Weg auf sich nehmen, um uns zu besuchen.
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Öffnungszeiten:
Mo-Fr. von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Nachmittags nur nach telefonischer Vereinbarung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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So hoffen wir, dass noch viele bunte Farbton-Jahre folgen werden und danken an dieser Stelle, all unseren Kunden, die uns treu geblieben sind und die mit Ihren Aufträgen dazu beigetragen haben, immer wieder neue Anregungen zu schaffen.
Petra Prüssing & Michael Schumann